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MI 08 07 15 20:30h, Bar3000 offen ab 18h, Eintritt frei
Bukowski: Pedro Franco (Sao Paolo), DJ Pyroman in der Bar3000

Pedro begeisterte die Bukowski-Hörer bereits vor zwei Jahren. Vor allem seine Bossa-Nova ähnlichen Traditionals aus dem Land des Zuckerrohrs glänzen seidig und seine Stimme fühlt sich samt und butterweich an. Franco kann aber auch ganz gut Prince covern oder sogar Fat Boy Slim versüssen und beweist mit seiner musikalischen Versiertheit, wie vielfältig die brasilianische Folk-Musik sein kann und dass dort auch Einflüsse aus Psychedelic, Rock, Soul und Funk ihren Platz haben.

Links:
 
08 07 15
Pedro Franco

MI 08 07 15
Bukowski: Pedro Franco (Sao Paolo), DJ Pyroman in der Bar3000


09 07 15
Mitsutek & P.Bell

DO 09 07 15
DOSCI: Mitsutek & P.Bell


10 07 15
Justin Strauss

FR 10 07 15
Peace Club 88: Justin Strauss (Whatever/Whatever, A/Jus/Ted, DFA, New York), Headman/Robi Insinna (Relish Rec.)


11 07 15
Saschienne

SA 11 07 15
Saschienne: Saschienne live (Sascha Funke & Julienne Dessagne, Kompakt, Berlin), Ajele, Comini


15 07 15
Micro Soul

MI 15 07 15
Bukowski: Micro Soul (One Man Lo-fi Synthesizer, ZH), DJ Ms. Hyde in der Bar3000


16 07 15
Camiolo, Bora & Tony Sylvester

DO 16 07 15
DOSCI: Camiolo, Bora & Tony Sylvester


17 07 15
Les Points

FR 17 07 15
Punkt.: Nicola Kazimir, Barbir, Audino, Louh


18 07 15
Henrik Bergqvist

SA 18 07 15
Eli Verveine’s B-Day-Jam: Henrik Bergqvist (Aniara, Stockholm), Garçon (Traxx up, Basel), Eli Verveine (Tardis, Zürich), Hip-Hop3000: Oscar Schubaq (Tardis, Berlin) & Fehlfunktion


22 07 15
PRICE

MI 22 07 15
Bukowski: Konzert: PRICE (ZH) in der Bar3000


23 07 15
Comini & Snur

DO 23 07 15
DOSCI: Comini & Snur


24 07 15
Elie Eidelman

FR 24 07 15
Sweat Lodge: Elie Eidelman (Sweat Lodge, Jack Off, Berlin), Washerman (Deep Down Slam, Drumpoet, IZU Rec.)


25 07 15
Woolfy

SA 25 07 15
Phantom Island: Woolfy live (Permanent Vacation, Los Angeles), Lexx, Kejeblos


29 07 15
Bernhard Schnur

MI 29 07 15
Bukowski: Konzert: Bernhard Schnur (Wien), DJs Inderrock & Duse in der Bar3000


30 07 15
Andaloop & Demetrio Giannice

DO 30 07 15
DOSCI: Andaloop (Audioasyl.net) & Demetrio Giannice (Enterbt Rec.)


31 07 15
Zombies in Miami

FR 31 07 15
Spezialmaterial : Zombies in Miami live (Cómeme, Kompakt, México), Morgan Hammer (aka She Made Monster, Relish, F), Princess P (Plattfon, BE)


01 08 15
Gilb’R aka Chateau Flight

SA 01 08 15
Rumpeldisco: Gilb’R aka Chateau Flight (Versatiles Records, Paris), Kalabrese


07 08 15
Paul White

FR 07 08 15
Paul White


21 08 15
Bob Moses

FR 21 08 15
Bob Moses live


27 08 15
Mano le Tough

DO 27 08 15
Mano le Tough


29 08 15
Tini

SA 29 08 15
Tini


05 09 15
Pacifica

SA 05 09 15
Pacifica


11 09 15
John Talabot

FR 11 09 15
John Talabot


12 09 15
David August

SA 12 09 15
David August live


09 10 15
Adriatique

FR 09 10 15
Adriatique


17 10 15
Andrew Weatherall

SA 17 10 15
Andrew Weatherall


 
 

Vor einer Woche wurde der erste Release von Zukunft Records getauft. Ein Gespräch mit Legendary Lightness-Mann Daniel Hobi über Trance, Experimente im Club und Verzettelung in der Zürcher Bandszene.

 

"Radikal lokal"

Der erste Release von Zukunft Records ist eine Remix-Platte eures Stücks Hey Ron. Wie war das Taufkonzert in der Zukunft? 

— Wenigstens haben wir den Club nicht leergefegt. (lacht) Wir haben ja mitten in der Party gespielt, zusammen mit Kalabrese und Alex Dallas. Das bin ich mir gar nicht mehr gewohnt. Es war etwa morgens um halb drei. Das Stück dehnten wir auf 20 Minuten aus. Ich glaube schon, dass das Publikum Freude hatte.

Was war neu an der Situation?

— Normalerweise spielen wir vor einem zurückhaltenden Publikum. In der Zukunft waren die Gäste längst auf Party eingestellt. Diese Spannung aufrechtzuerhalten war unsere Aufgabe. Einmal versuchte ich, die Spannung so lange wie möglich rauszunehmen, doch fehlte mir schliesslich der Mut. Bei einem nächsten Auftritt würde ich das anders machen.

Also wird es eine Wiederholung geben?

— Warum nicht, ja. Es war eine spannende Erfahrung.

Wie ist die Zusammenarbeit mit der Zukunft zustande gekommen?

— Ich kenne Michi Vollenweider schon sehr lange. Er hat uns auch eingeladen, 2013 in der Zukunft am 9-jährigen Jubiläum aufzutreten. Als wir da Hey Ron spielten, haben sich Alex Dallas und Kalabrese scheinbar etwas verliebt in den Song. Der Song eignet sich von allen unseren Songs auch am besten dafür. Manchmal wenn wir ihn live spielen, geraten die Leute in eine Art Trance. Ähnlich wie beim Club-Sound.  

Bist du glücklich mit den drei Remixes?

— Ganz klar ja. Mit dem eher technoiden Mix von Ripperton hatte ich zu Beginn etwas Mühe. Doch nach mehrmaligem Hören musste ich feststellen, dass er die Stimmung des Songs fast am besten transportiert. Halt übersetzt in eine andere Sprache. Der Song kommt recht gut an in der Szene, habe ich mir sagen lassen.

Hast du ihn selber schon einmal in einer Clubsituation gehört?

— Leider nicht. Alex Dallas hat ihn mir mal im leeren Club vorgespielt. Ich habe mir aber wiederum sagen lassen, dass er gut funktioniert im Club.

Werdet ihr auch in Zukunft derartige Experimente angehen?

— Klar, warum auch nicht. Mit der Band entwickeln wir uns derzeit allerdings fast in die exakte Gegenrichtung. Wir spielen derzeit ohne Drummer, viel weniger akzentuiert, viel sphärischer.

Ihr macht schon seit fast 20 Jahren Musik. Wie schätzt du die Zürcher Bandszene derzeit ein?

— Schwierig zu sagen. Ich wurde ja selber in den Neunzigern sozialisiert. Damals war die Szene noch sehr puristisch und abgeschottet. Mainstream war verpönt. Das ist heute ganz anders. Es ist noch nicht mal sowas wie eine Szene auszumachen, und das ist ja vielleicht auch gut so. Es fehlt aber oft an Dringlichkeit, es wirkt verzettelt und beliebig wie das Internet selber. Nicht selten denken Bands heute zuerst an den Businessplan und erst dann an die Musik. Das ist zu kurzfristig gedacht.

Was möchtest du jungen Musikern von heute mitgeben?

— Die jungen Bands wollen immer gerade ins Ausland. Ich schlage die Strategie vor, die quer steht zum Zeitgeist: radikal lokal. Und zuerst noch reifen im Proberaum. Man kann dann ja immer noch schauen, wohin die Reise geht.

Interview: David Sarasin

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