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MI 27 05 15 20:30h, Bar3000 offen ab 18h, Eintritt frei
Bukowski: Konzert: J Marinelli (Lo-Fi Garage Punk, USA), DJ Lesark in der Bar3000

J Marinelli hat das Kollektiv aufgegeben, nachdem er verstanden hat, wie man gleichzeitig Schlagzeug und Gitarre spielen und somit auch auf weiteres Personal verzichten kann. Denn die Gagen auf den kleinen Bühnen der Welt reichen ja nicht weit. Wenn die vielbeschäftigten Körperteile etwas mehr Ruhe brauchen, färbt sich Sein Lo-Fi Punk zuweilen melancholisch. Doch auf seinen Tonträgern sticht das glasklare Songwriting raus und die Energie reicht für alle Green Days der Welt.

Links:
 
27 05 15
J Marinelli

MI 27 05 15
Bukowski: Konzert: J Marinelli (Lo-Fi Garage Punk, USA), DJ Lesark in der Bar3000


28 05 15
Afronaut & M.A.

DO 28 05 15
DOSCI: Afronaut & M.A.


29 05 15
Superpitcher

FR 29 05 15
Magical Mystery: Superpitcher (Kompakt, Pachanga Boys, Köln), Mitsutek (Abbruchhaus) Sampayo (Zukunft), Flatmate Romance (Plan B)


30 05 15
Luke Solomon

SA 30 05 15
Classic Night: Seven Davis Jr. Live (US), Luke Solomon (UK), Lexx (Permanent Vacation, Phantom Island), Gallo


03 06 15
Essaie Pas

MI 03 06 15
Bukowski & Spezialmaterial: Konzerte: Essaie Pas (Teenage Menopause, DFA, CAN), Marie Davidson (CAN), DJ Knob


04 06 15
Kenel & Sonne

DO 04 06 15
DOSCI: Kenel & Sonne (Arche Musik)


05 06 15
Rampue

FR 05 06 15
Reisen mit Rampue: Rampue live (Audiolith, Berlin), Ezikiel, Dejan, The Clementimes


06 06 15
Nôze

SA 06 06 15
Rumpelnacht: Nôze live (Circus Company, Paris), Kalabrese (Rumpelmusig), Kay Zee, Pyroman


10 06 15
Late Late Show

MI 10 06 15
Bukowski: Konzert: Late Late Show (SG), DJ Augenwasser in der Bar3000


11 06 15
Dinner, Father & Son

DO 11 06 15
fromheretillnow, Bukowski & DOSCI präsentieren: Konzert: Dinner (Captured Tracks, DK/US) in der Bar3000, DJs Leo & Raphael Gretener (Dubsearch.ch) in der Zukunft


12 06 15
Andy Stott

FR 12 06 15
Spezialmaterial: Andy Stott live (Modern Love, Manchester), Eli Verveine (Tardis Rec., ZH), Ink! (Hula Honeys, ZH), Max Bunt & Geno


13 06 15
The Legendary Lightness

SA 13 06 15
Zukunft Recordings 001 Plattentaufe: Konzert: The Legendary Lightness, Kejeblos (Phantom Island), Alex Dallas, Kalabrese, Jacques Lemac


17 06 15
Bloom

MI 17 06 15
Bukowski: Konzert: Bloom (ZH), DJ Carlo Cannone in der Bar3000


18 06 15
Neil Diablo & Sebastian Sprin

DO 18 06 15
DOSCI: Neil Diablo (EDSC, UK) & Sebastian Spring (Stripped Down, BE)


19 06 15
John Roberts

FR 19 06 15
DIAL: Lawrence (aka Sten, DIAL, Mule, Hamburg), John Roberts live (DIAL, New York), Das Blenden, Clovis & Dan Campo


20 06 15
Lake People

SA 20 06 15
Permanent Vacation: Lake People live (Permanent Vacation, Leipzig), Benjamin Fröhlich (Permanent Vacation, München), Lexx (Phantom Island, Permanent Vacation), Love Regulators


23 06 15
Jonny Nash

DI 23 06 15
Bukowski-Spezial: Konzert: Jonny Nash (Melody As Truth, UK), DJs Hove (Round Table Knights) & Reddest Ever Red (Orangepeel.ch) in der Bar3000


24 06 15
Transistor Girl

MI 24 06 15
Bukowski: Konzert: Transistor Girl (Genf), DJ Mizona in der Bar3000


25 06 15
Eli Verveine, Pochatz

DO 25 06 15
Goldstaub DOSCI: Eli Verveine (Tardis Rec., Goldstaub), Pochatz (Goldstaub)


26 06 15
Margaret Dygas

FR 26 06 15
Platte International: Margaret Dygas (Perlon, Ostgut Ton, Polen), Peter Schumann (Platte International, Kater Blau, Berlin), Playlove (Scandal!, ZH), Carlo Cannone & Kay Zee


27 06 15
Michael Reinboth

SA 27 06 15
20 Years Compost Records: Michael Reinboth (Beanfield, München), Sharokh Dini (Karlsruhe), Thomas Herb (SBTH, Lossless, München), Drumpoet Community


29 08 15
Tini

SA 29 08 15
Tini


 
 

Pasquale C. Peak ist ein Zürcher DJ, der genauso ein Faible für frühen Elektro und Techno (Drexciya, Robert Hood, anyone?) hat, wie für zeitgenössische Produktionen aus Häusern wie Frustrated Funk oder Nous. Seit mehr als fünfzehn Jahren ist er nun dabei – entsprechend der CV: Seine Bookings führten Peak bereits hinter die Plattenspieler der wichtigsten Klubs in Zürich inklusive Zukunft, Rohstofflager, Hive, Cabaret und Dachkantine, seine Plattensammlung umfasst mehr als 4000 Scheiben und lässt wohl manch einen Connaiseur grün vor Neid anlaufen, sein Netzwerk erstreckt sich weit über Landes- und Genregrenzen hinaus.

"Die Künstler bekommen immer mehr Raum"

Was bringt die Zukunft?

— Zum Glück weiss ich das nicht – wäre ja langweilig.

Du hast die zweite Welle der Rave-Bewegung damals miterlebt. Wie hat sich die Szene über die Jahre verändert?

— Genau, damals als Teenie ging ich regelmässig an Raves. Alles war neu und riesig. Die Szene hat sich dann aber immer mehr in die Clubs verschoben: ins Rohstofflager, in die Dachkantine. Heutzutage bekommen die einzelnen Künstler mehr Raum – es geht nicht mehr darum, möglichst viele DJs und Live-Acts in einen Abend zu packen. Ich persönlich finde das eine gute Entwicklung, obwohl ich die Rave-Zeit nicht missen möchte.

Welche Trends zeichnen sich momentan ab?

— Ich bin an sehr vielen verschiedenen Musikrichtungen interessiert, deshalb orientiere ich mich nicht besonders an Trends. Aber natürlich kann man sich ihnen nicht komplett entziehen. Drum’n’Bass, wie er Mitte der Neunziger Jahre produziert wurde, scheint wieder aufzukommen. Das zum Beispiel finde ich spannend.

Inwiefern?

— Ich mag es generell ältere Sachen wiederzuentdecken. Manchmal fische ich beim Stöbern in meiner Plattensammlung Scheiben raus, die ich Jahre nicht gehört habe. Darauf folgt eine andere und noch eine und noch eine – und plötzlich bin ich musikalisch an einem ganz anderen Ort.

Welche Zürcher Talente sollte man im Auge behalten?

— Uhuruku finde ich interessant. Er orientiert sich nicht am Mainstream und hat einen sehr eigenen Stil. Dann auch meine Resident-Kollegen: Leo Gretener zum Beispiel, der mich immer wieder überrascht, wenn wir zusammen spielen. Oder Marc D’Arrigo, technisch ein Top-DJ, der konstant hohe Qualität liefert. Weiter natürlich auch Jauss, ein alter Weggefährte, der sich momentan vor allem mit dem Projekt fromheretillnow beschäftigt.

Du spielst jeweils an unterschiedlichen Veranstaltungen in der Zukunft und in der Bar3000, wie gehst du damit um?

— Ich finde es cool, dass ich im Club ein breites Spektrum an elektronischer Tanzmusik spielen kann. Das Programm der Zukunft ist sehr vielseitig und offen, das schätze ich sehr. Die Bar3000 hingegen gibt mir die Möglichkeit, Musik zu spielen, die nicht zwingend im Clubkontext funktioniert. Zum Beispiel Reggae und Dub.

Welche Platten funktionieren in der Zukunft immer?

— Ufff, da gibt es viele! Spontan fallen mir grad ein: Charles Websters Dub-Version von Markus Enochson And The Subliminal Kids «These Won't Put Me Down», «Where Are You» von Moveclean aka Dario Zenker, Trevor Deep Jrs «Keep On!» oder Robert Hoods «And Then We Planned Our Escape».

Was ist deine liebste Erinnerung an die Zukunft?

— Da gibt es auch einige: Vorab alle Momente, in denen ich spürte, dass eine Verbindung zum Publikum entsteht und ich meine Freude für die Musik mit der Crowd teilen kann. Dann sicher auch die vielen Sets mit meinen Resident-Kollegen. Und schlussendlich auch Begegnungen, wie jene mit Convextion aka Gerard Hanson, der mich sowohl persönlich wie auch musikalisch beeindruckt hat.

Interview: Remo Bitzi