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FR 31 07 15 24h, Bar3000 offen ab 18h, 20.–
Spezialmaterial : Zombies in Miami live (Cómeme, Kompakt, México), Morgan Hammer (aka She Made Monster, Relish, F), Princess P (Plattfon, BE)
Bar3000
DJ Mystic Sound (NYC)

Zombies in Miami ist das aufstrebende Duo Jenice und Canibal aus der mexikanischen Stadt Aguascalientes, welches sich im Dunstkreis der Cómeme-Crew um Matias Aguayo immer mehr auf den europäischen Tanzflächen etabliert und unter anderem grossen Support von Rebollado, Jennifer Cardini, Barnt oder Roman Flügel geniesst. Ihr Live Act strotzt nur so vor Energie, die sich in Form eines Hybridsounds aus kosmischem Techno mit Rockelementen entlädt. Eine sehr tiefe, klare, einfallsreiche Musik aus Synths, Drum Pads, Vocals und zahlreichen Effekten. Zombies in Miami kollaborieren auch mit der jungen Französin Morgan Hammer, die wir bei ihrem letzten Auftritt in der Zukunft mit Daniel Avery im Oktober 2014 noch als Newcomerin angepriesen hatten. Morgan Hammer tritt langsam aber sicher aus dem Schatten von DJ-Grössen wie Andrew Weatherall, Ivan Smagghe oder Daniel Avery heraus und begeistert die Tanzenden mit ihrer erfrischenden Musikauswahl von Post-Punk, Minimal Wave, Electro und Indie-Pop.
Wir dürfen uns auf eine heisse Nacht freuen, bei der natürlich ein Intro- und Outro-Set von Princess P. nicht fehlen darf.

Links:
 
31 07 15
Zombies in Miami

FR 31 07 15
Spezialmaterial : Zombies in Miami live (Cómeme, Kompakt, México), Morgan Hammer (aka She Made Monster, Relish, F), Princess P (Plattfon, BE), DJ Mystic Sound (NYC)


01 08 15
Gilb’R aka Chateau Flight

SA 01 08 15
Rumpeldisco: Gilb’R aka Chateau Flight (Versatiles Records, Paris), Kalabrese


05 08 15
Mud Raga und The Naked One Man Show

MI 05 08 15
Bukowski: Konzerte: Mud Raga und The Naked One Man Show by Alexis Saile, DJ Knob in der Bar3000


06 08 15
Serafin & Nicola Kazimir

DO 06 08 15
DOSCI: Serafin (Mountain People) & Nicola Kazimir (Les Points)


07 08 15
Paul White

FR 07 08 15
Broken Hearts: Paul White feat. Tenderlonious live (R&S Records, UK), Kalabrese (ZH), Cio (ZH)


08 08 15
Sisterhood

SA 08 08 15
Tief Records London: Sisterhood (London), Hessletime (Rinse FM, London), Manuel Fischer (Tief, White, Zürich), Abdel Hady (Miteinander Musik)


12 08 15
Sonars

MI 12 08 15
Bukowski: Konzert: Sonars in der Bar3000


13 08 15
Luke Redford & Rearte

DO 13 08 15
DOSCI: Luke Redford (Miteinander Musik) & Rearte (Miteinander, Ghost Hall)


14 08 15
Silky Raven

FR 14 08 15
Silky Raven: Silky Raven live (Jakob Seidensticker und Henrik Raabe, Members of Wareika, Hamburg), Eurokai (liebe*detail, Hamburg), Canson live


15 08 15
Frankey & Sandrino

SA 15 08 15
Loud Minority: Frankey & Sandrino „Live and DJ“ (Innervisions, Drumpoet, Berlin/Essen), Drumpoet DJs (Dallas & Shiller)


19 08 15
Louis Jucker


MI 19 08 15
Bukowski: Konzert: Louis Jucker
 in der Bar3000


20 08 15
Eli Verveine & Tanua

DO 20 08 15
DOSCI: Eli Verveine (Tardis Rec., ZH) & Tanua (Lausanne)


21 08 15
Bob Moses

FR 21 08 15
Peace Club: Bob Moses live (Domino, New York), Lexx (Permanent Vacation, Phantom Island), Look Like (Drumpoet)


22 08 15
M.A., Sampayo, Manuel Fischer

SA 22 08 15
Freunde: M.A., Sampayo, Manuel Fischer, Herr Wolf, Kalaspatz, Schäppi, Mathis


26 08 15
Fischerin

MI 26 08 15
Bukowski: Konzert: Fischerin
 in der Bar3000


27 08 15
Eric Duncan

DO 27 08 15
DOSCI Spezial: Eric Duncan aka Dr. Dunks (Rub’N’Tug, Still Going, DFA, New York) & Alex Dallas


28 08 15
Slow Pho, Skor

FR 28 08 15
Reverse Part 3: Skor, Goldfingerbrothers (DJ Montes and DJ La Febbre ), Jet Silver (Ngoc Lan & David Lamon), CNDR, Lexx, Louh & Audino (Punkt.)


29 08 15
tINI

SA 29 08 15
Love United Club: tINI (Desolat, Berlin), Alci (Robsoul, ZH), Ezekiel (Cadenza, ZH), Nico Sonne, Markus Kenel, Barbir


05 09 15
Pacifica

SA 05 09 15
Pacifica


11 09 15
John Talabot

FR 11 09 15
John Talabot


12 09 15
David August

SA 12 09 15
David August live


09 10 15
Adriatique

FR 09 10 15
Adriatique


17 10 15
Andrew Weatherall

SA 17 10 15
Andrew Weatherall


 
 

Vor einer Woche wurde der erste Release von Zukunft Records getauft. Ein Gespräch mit Legendary Lightness-Mann Daniel Hobi über Trance, Experimente im Club und Verzettelung in der Zürcher Bandszene.

 

"Radikal lokal"

Der erste Release von Zukunft Records ist eine Remix-Platte eures Stücks Hey Ron. Wie war das Taufkonzert in der Zukunft? 

— Wenigstens haben wir den Club nicht leergefegt. (lacht) Wir haben ja mitten in der Party gespielt, zusammen mit Kalabrese und Alex Dallas. Das bin ich mir gar nicht mehr gewohnt. Es war etwa morgens um halb drei. Das Stück dehnten wir auf 20 Minuten aus. Ich glaube schon, dass das Publikum Freude hatte.

Was war neu an der Situation?

— Normalerweise spielen wir vor einem zurückhaltenden Publikum. In der Zukunft waren die Gäste längst auf Party eingestellt. Diese Spannung aufrechtzuerhalten war unsere Aufgabe. Einmal versuchte ich, die Spannung so lange wie möglich rauszunehmen, doch fehlte mir schliesslich der Mut. Bei einem nächsten Auftritt würde ich das anders machen.

Also wird es eine Wiederholung geben?

— Warum nicht, ja. Es war eine spannende Erfahrung.

Wie ist die Zusammenarbeit mit der Zukunft zustande gekommen?

— Ich kenne Michi Vollenweider schon sehr lange. Er hat uns auch eingeladen, 2013 in der Zukunft am 9-jährigen Jubiläum aufzutreten. Als wir da Hey Ron spielten, haben sich Alex Dallas und Kalabrese scheinbar etwas verliebt in den Song. Der Song eignet sich von allen unseren Songs auch am besten dafür. Manchmal wenn wir ihn live spielen, geraten die Leute in eine Art Trance. Ähnlich wie beim Club-Sound.  

Bist du glücklich mit den drei Remixes?

— Ganz klar ja. Mit dem eher technoiden Mix von Ripperton hatte ich zu Beginn etwas Mühe. Doch nach mehrmaligem Hören musste ich feststellen, dass er die Stimmung des Songs fast am besten transportiert. Halt übersetzt in eine andere Sprache. Der Song kommt recht gut an in der Szene, habe ich mir sagen lassen.

Hast du ihn selber schon einmal in einer Clubsituation gehört?

— Leider nicht. Alex Dallas hat ihn mir mal im leeren Club vorgespielt. Ich habe mir aber wiederum sagen lassen, dass er gut funktioniert im Club.

Werdet ihr auch in Zukunft derartige Experimente angehen?

— Klar, warum auch nicht. Mit der Band entwickeln wir uns derzeit allerdings fast in die exakte Gegenrichtung. Wir spielen derzeit ohne Drummer, viel weniger akzentuiert, viel sphärischer.

Ihr macht schon seit fast 20 Jahren Musik. Wie schätzt du die Zürcher Bandszene derzeit ein?

— Schwierig zu sagen. Ich wurde ja selber in den Neunzigern sozialisiert. Damals war die Szene noch sehr puristisch und abgeschottet. Mainstream war verpönt. Das ist heute ganz anders. Es ist noch nicht mal sowas wie eine Szene auszumachen, und das ist ja vielleicht auch gut so. Es fehlt aber oft an Dringlichkeit, es wirkt verzettelt und beliebig wie das Internet selber. Nicht selten denken Bands heute zuerst an den Businessplan und erst dann an die Musik. Das ist zu kurzfristig gedacht.

Was möchtest du jungen Musikern von heute mitgeben?

— Die jungen Bands wollen immer gerade ins Ausland. Ich schlage die Strategie vor, die quer steht zum Zeitgeist: radikal lokal. Und zuerst noch reifen im Proberaum. Man kann dann ja immer noch schauen, wohin die Reise geht.

Interview: David Sarasin

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