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MI 01 03 17 20:30h, Bar3000 offen ab 17h, Eintritt frei
Bukowski: Konzert: Talune (Paris), Long Tall Jefferson (ZH), DJ Carlo Cannone in der Bar3000

Talune aus Paris vermischen warmen, einnehmenden Folk mit einer Prise Electronica. Auf ihrer im März 2016 erschienenen EP «Houle» zeigen die vier Multi-Instrumentalisten ihr beachtliches Spektrum, von der Bassklarinette und analogen Synthesizern über selbstgebaute Schlaginstrumente bis hin zur altbekannten Gitarre. Ihre ruhigen Kompositionen schaukeln sich live in langen Bögen hoch und streben, getragen vom vierstimmigem Gesang, dem Höhepunkt entgegen.
Long Tall Jefferson ist ein rastloser Reisender. Bedingt durch sein Leben als Berufsmusiker war er in den letzten Jahren ständig unterwegs, hat in diversen europäischen Städten, unter anderem in Berlin, Brüssel, Zürich und Leipzig gelebt und mit diversen Musikern (Pablo Nouvelle u.a.) gearbeitet.
Auf seinem in Eigenregie produzierten Debüt-Album «I Want My Honey Back» präsentiert sich Long Tall Jefferson als facettenreicher Geschichtenerzähler. In seinen Songs verbindet er persönliche Beobachtungen mit politischem Zeitgeschehen und schafft so ein Spannungsfeld, das scharfzüngige Doppelbödigkeit genauso zulässt wie spielerische Wortkaskaden.

Links:
 
01 03 17
Talune

MI 01 03 17
Bukowski: Konzert: Talune (Paris), Long Tall Jefferson (ZH), DJ Carlo Cannone in der Bar3000


02 03 17
CCO, Les Points

DO 02 03 17
Live at Zukunft DOSCI: CCO (ZH), Les Points (ZH)


03 03 17
Pulsinger & IRL

FR 03 03 17
Live at Zukunft: Pulsinger & IRL (Wien), Barker & Baumecker (Berlin), Patrick Mocan (CAN) & Kejeblos


04 03 17
Midas 104

SA 04 03 17
Live at Zukunft: Midas 104 (Berlin), Zebra Centauri (URSL, Berlin), Bernstein (Arche Musik, CH)


08 03 17
Carla Dal Forno

MI 08 03 17
Bukowski: Konzert: Carla Dal Forno (Blackest Ever Black, AU), DJ Jauss in der Bar3000


09 03 17
youANDme, Jimi Jules

DO 09 03 17
DOSCI: youANDme (Ornaments, Berlin), Jimi Jules (Zukunft Recordings, ZH)


10 03 17
Adriatique

FR 10 03 17
Moving Around Us: Adriatique (Siamese, Diynamic), Luca Ballerini (Siamese, Innervisions)


11 03 17
Âme

SA 11 03 17
Loud Minority: Âme live (Frank Wiedemann, Howling, Innervisions, Berlin), Drumpoet DJs


15 03 17
Benoît Pioulard

MI 15 03 17
Bukowski: Konzert: Benoît Pioulard (Kranky, US)


16 03 17
Thomas Wood & San Jacob

DO 16 03 17
DOSCI: Thomas Wood (TW, Idealist Music) & San Jacob


17 03 17
Pandour

FR 17 03 17
GDS.FM Nacht: Pandour live (Fribourg), Chrigi G us Z. (GDS), Kalabrese (Rumpelmusig), DJ Fett


18 03 17
Dario Camiolo

SA 18 03 17
Futura: Bored Susie aka Bora Bora und Susie Star, Dario Camiolo (Lovecult)


22 03 17
Promise Keeper

MI 22 03 17
Bukowski: Konzert: Promise Keeper (Fnord, US), DJ Clyde Mono in der Bar3000


23 03 17
Jack Pattern

DO 23 03 17
DOSCI: Jack Pattern (Lustpoderosa)


24 03 17
Kerala Dust

FR 24 03 17
MIRAS: Kerala Dust live (Laut & Luise, Muzo, GB/CH), Atrice live (Miras), Sentiment, Kalabrese, Douala, Làzaro Conde


25 03 17
Bruno Spoerri

SA 25 03 17
Von Zwölf bis Zwölf: Ab 20h: Filmvorführung «Von Zwölf bis Zwölf» in der Bar3000, Konzert: Bruno Spoerri und Julian Sartorius, anschliessend Jam mit Balint Dobozi, Domenico Ferrari, Bruno Spoerri, Julian Sartorius und Sacha Winkler, danach Party mit Leo Gretener und Pacifica


27 03 17
Comedy in der Zukunft

MO 27 03 17
Comedy in der Zukunft: Fabian Unteregger, Johnny Burn, Veri, Newcomer: Nora Zukker, Moderation: Pony M.


29 03 17
Manuel Stahlberger

MI 29 03 17
Bukowski: Konzert: Manuel Stahlberger (St. Gallen), DJ Inderrock in der Bar3000


30 03 17
Heimlich Knüller

DO 30 03 17
DOSCI: Heimlich Knüller Allnight Long (Garbicz, Berlin)


31 03 17
Don Williams

FR 31 03 17
Motoguzzi Labelnight: Don Williams (Mojuba, a.r.t.less, Berlin), Andaloop (Audioasyl, Zürich), Jaques Le Mac & Action Thompson 300


01 04 17
Baikal

SA 01 04 17
Loud Minority: Baikal (Maeve, Innervisions, Berlin/NL), Alex Dallas (Drumpoet, Zukunft Rec.)


05 04 17
Tom und die Touristen

MI 05 04 17
Bukowski: Konzert: Tom und die Touristen, in der Bar3000


07 04 17
Young Marco

FR 07 04 17
Young Marco


08 04 17
Gerd Janson

SA 08 04 17
Gerd Janson


13 04 17
Justin Strauss

DO 13 04 17
Justin Strauss


14 04 17
Kollektiv Turmstrasse

FR 14 04 17
Kollektiv Turmstrasse


15 04 17
Mano le Tough

SA 15 04 17
Mano le Tough


23 04 17
Jens Lekman

SO 23 04 17
Jens Lekman: Konzert: Jens Lekman (SWE)


25 04 17
The Legendary Lightness

DI 25 04 17
Plattentaufe: The Legendary Lightness, im Kaufleuten


29 04 17
Talaboman aka John Talabot

SA 29 04 17
Talaboman aka John Talabot


05 05 17
Dollkraut

FR 05 05 17
Dollkraut


19 05 17
The Holydrug Couple

FR 19 05 17
Bukowski: Konzert: The Holydrug Couple (Sacred Bones, Chile)


19 05 17
Move D.

FR 19 05 17
Move D.


27 05 17
Acid Pauli

SA 27 05 17
Acid Pauli


15 06 17
Kikagaku Moyo

DO 15 06 17
Spezialmaterial & Bukowski: Konzert: Kikagaku Moyo (Japan)


24 06 17
Mira & Chris Schwarz­wälder

SA 24 06 17
Mira & Chris Schwarzwälder


 
 

Nadav Spiegel ist Autarkic. Der Produzent aus Tel Aviv macht Musik, die nicht stur auf den Dancefloor blickt. Breit gezogene Synthesizer-Klänge, seinen, zum Teil entfremdeten, Gesang und tief drückende, langsame Basslines montiert er in geschliffenen Songstrukturen. Und doch gibt es sie, die Momente der Unbeschwertheit, in denen die Tracks ansetzen zum Panoramaflug über die israelische Metropole am Mittelmeer.

«Warm, dreckig, eklektisch»

Nadav, was sind Merkmale des israelischen Sounds?

— Natürlich gibt es nicht den einen Sound, der Israel definiert. Im Land und vor allem Tel Aviv gibt es viele verschiedene Produzenten, die unterschiedlichste Musik in der ganzen Bandbreite des elektronischen Spektrums produzieren. Bezogen auf die Künstler, mit denen ich assoziiert werde, wie Moscoman oder Rex Axes, ist der Sound ein Spiegelbild der Stadt Tel Aviv: warm, dreckig, eklektisch. Die Einflüsse sind schon auf Grund der geographischen Verortung andere, als bei vielen europäischen Produzenten. Das fällt auf.

Inwiefern beeinflusst es dich in deinen Produktionen, dass du mit anderen israelischen Künstlern in Verbindung gebracht wirst? Wohin schaust du noch, um Inspiration zu gewinnen?

— Meine Hörgewohnheiten sind nicht besonders stark von Aktualität geprägt. Ich schaue nicht täglich, welche neuen Releases es gibt. Wenn allerdings Leute aus meinem direkten Umfeld etwas Neues herausbringen, höre ich sehr genau hin: das beeinflusst mich definitiv stärker.

Wie unterscheidet sich dein Zugang zu einem Remix im Vergleich zu deinen eigenen Produktionen?

— Ich habe bisher noch nicht so viele Remixe gemacht, von daher gibt es auch noch keine festen Muster. Was meine eigenen Produktionen betrifft: Ich versuche, Songs zu schreiben, keine funktionalen Clubtracks zu produzieren. Bei Remixen ist es tendenziell andersherum.

In welchem Verhältnis stehen Text und Sound in diesem Prozess?

— Für gewöhnlich arbeite ich erst an der Soundstruktur und widme mich dann der Textebene.

Kannst Du etwas über deinen Künstlernamen erzählen?

— Vor einigen Jahren war ich Teil einer Band, die sich nach drei Jahren und vielen persönlichen und künstlerischen Differenzen aufgelöst hat. Ich habe gespürt, dass ich auch ohne zusätzliche Bandmitglieder gute Musik produzieren kann. Daher rührt der Name Autarkic. Ein Begriff, der mir in der Schule das erste Mal begegnet ist: «autarke Landwirtschaft», eine selbsterhaltende Gemeinschaft.

Deine Karriere als tourender Musiker nimmt Fahrt auf. Hast du trotzdem noch Zeit, privat auszugehen? Was macht für dich eine gelungene Nacht aus?

— Ich gehe immer noch viel aus. Wenn ich in einer Bar oder in einem Club bin, ist es für mich elementar, dass Aggression und erst Recht Sexismus keinen Platz haben dürfen. Die Menschen sollten offen sein – das gilt auch für die Musik, die gespielt wird.

Kannst du etwas über dein Live-Setup erzählen?

— Ich benutze keinen Computer, deswegen ist das Herz meines Setups ein Elektron Sampler, der als Sequenzer fungiert. Mit dem Sampler sende ich MIDI-Signale in die Synthesizer. Ich kreiere auch einen Grossteil der Drums damit, und selbstverständlich die Samples, welche die Grundlage meines Projektes sind. Abgesehen davon singe ich.

Nadav, was passiert in der Zukunft?

— Ich plane die Veröffentlichung eines Albums für 2017. Was noch? Wer weiss.

Interview: Mathis Neuhaus

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