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MO 24 04 17 19h, Bar3000 offen ab 18h, 18.–
Comedy in der Zukunft: Charles Nguela, Andreas Weber, Daniel Blum, Moderation: Zukkihund

Einer unserer liebsten Stammgäste, Charles Nguela, ist politisch inkorrekt eingestellt und offensichtlich optimal pigmentiert. In seinem Programm «Schwarz-Schweiz» lässt der junge Aargauer mit kongolesischen Wurzeln kein Klischee aus. Wir freuen uns auf ihn.
Wäsche waschen, Essen kochen, Klamotten kaufen. Frauensache? «Ganz sicher nicht!», weiss Single-Dad Andreas Weber, der als frischgebackener Junggeselle vor den Herausforderungen der Erziehung zweier pubertierender Söhne steht. In seinem nunmehr ersten Solo-Programm wird Andreas zum Ratgeber für geschundene Männer-Nerven und bieten der Frauenwelt Einblicke in die Psyche des angeblich starken Geschlechts.
Daniel Blum macht musikalisches Stand-Up-Kabarett. Er verpackt den alltäglichen Wahnsinn in liederlich vorgetragene Ukulele-Songs: Hintergründiger Humor, der sich bei Gelegenheit in den Vordergrund drängt.
Der Zukkihund ist ein geistig behinderter, sibirischer Husky. Seine Hobbies sind Tanzen, Reiten, Lesen, Drogen und Pilates. Er ist Mitgründer von «Comedy in der Zukunft». Das Heroin hat ihm sehr über seine Alkoholsucht hinweggeholfen, weswegen er sich stark für die Rechte afghanischer Mohnbauern einsetzt.

Links:

Vorverkauf:
Starticket

 
24 04 17
Comedy in der Zukunft

MO 24 04 17
Comedy in der Zukunft: Charles Nguela, Andreas Weber, Daniel Blum, Moderation: Zukkihund


25 04 17
The Legendary Lightness

DI 25 04 17
Plattentaufe: The Legendary Lightness, im Kaufleuten


26 04 17
Oum Shatt

MI 26 04 17
Bukowski: Konzert: Oum Shatt (Berlin), DJ Sasquatsch


27 04 17
Audiotheque

DO 27 04 17
DOSCI: 8 Jahre Audiotheque mit Boris Why, Huazee, Robel, Rodri


28 04 17
Butch

FR 28 04 17
Unite Family: Butch (Otherside, Rekids, Visionquest, D), Jimi Jules (Zukunft Rec.), Ezikiel, Joram


29 04 17
Talaboman aka John Talabot & Axel Boman

SA 29 04 17
The Night Land: Talaboman aka John Talabot (Hivern Discs, Barcelona) und Axel Boman (Studio Barnhus, Stockholm)


03 05 17
All XS

MI 03 05 17
Bukowski: Konzert: All XS (Oh Sister Rec., Zürich/Bern), DJs Mad Factory Players


04 05 17
Gallo

DO 04 05 17
DOSCI: Gallo „allnightlove“


05 05 17
Dollkraut

FR 05 05 17
Spezialmaterial & Lustpoderosa: Dollkraut (Dischi Autunno, NL), Jack Pattern (Lustpoderosa, Drumpoet, ZH), Cio (Spezialmaterial, ZH)


06 05 17
Der White Rauschen

SA 06 05 17
Rumpelnacht: Der White Rauschen live, Dario Rohrbach, Kalabrese


06 05 17
Obenuse Fest

SA 06 05 17
Obenuse Fest III: 25 Bands in 5 Locations


10 05 17
The Pack A.D

MI 10 05 17
Bukowski: The Pack A.D (Kanada), DJ Kay-Zee


11 05 17
Pasci & Alessandro Crimi

DO 11 05 17
DOSCI: Pasci (Friedas Büxe) & Alessandro Crimi


12 05 17
Tim Engelhardt

FR 12 05 17
Cologne Extra: Tim Engelhardt, Marcel Janovsky, Sampayo


13 05 17
The Golden Filter

SA 13 05 17
The Golden Filter live (Optimo Music, London/NYC), Jimi Jules (Zukunft Rec.), Alex Dallas (Drumpoet, Zukunft)


17 05 17
Apollo Static & The Interstellar Dust

MI 17 05 17
Bukowski: Apollo Static & The Interstellar Dust (Ketzerpop), DJ Apollo Static


18 05 17
Nicola Kazimir & Kalabrese

DO 18 05 17
DOSCI: Nicola Kazimir, Kalabrese


19 05 17
Lexx

FR 19 05 17
Futura : Lexx (Phantom Island), Manuel Fischer (Ozelot Ltd.), Ron Shiller (Fuga Ronto)


19 05 17
The Holydrug Couple

FR 19 05 17
Bukowski: Konzert: The Holydrug Couple (Sacred Bones, Chile)


20 05 17
The Drifter

SA 20 05 17
Loud Minority : The Drifter (Maeve, Berlin/Dublin), Sentiment (Miras)


24 05 17
HOVE

MI 24 05 17
Bukowski Dance: HOVE (Light of Other Days), Dubois (Spiracles_LES)


25 05 17
Eli Verveine

DO 25 05 17
DOSCI: Eli Verveine (Tardis) & Pochatz


26 05 17
The Analogue Cops

FR 26 05 17
Unite Family presents Memento Records: The Analogue Cops live (I), Idriss D (Memento Rec, Barcelona), Kalabrese (Rumpelmusig), Ezikiel (Cadenza)


27 05 17
Acid Pauli

SA 27 05 17
Acid Pauli (Notwist, Ouie, Berlin), John Player


29 05 17
Comedy in der Zukunft

MO 29 05 17
Comedy in der Zukunft: Kilian Ziegler, Christian Weiss, Pony M., Zukkihund, Moderation: Herr Richiger


31 05 17
Dirty Slips

MI 31 05 17
Bukowski: Konzerte: Dirty Slips (ZH), Blind Butcher (LU)


02 06 17
Neel

FR 02 06 17
Neel


03 06 17
The Block

SA 03 06 17
The Block


10 06 17
Acid Arab

SA 10 06 17
Acid Arab


15 06 17
Kikagaku Moyo

DO 15 06 17
Spezialmaterial & Bukowski: Konzert: Kikagaku Moyo (Japan)


23 06 17
Thomas Melchior

FR 23 06 17
Thomas Melchior


24 06 17
Mira & Chris Schwarz­wälder

SA 24 06 17
Mira & Chris Schwarzwälder


03 08 17
Selvagem

DO 03 08 17
Selvagem


 
 

Nadav Spiegel ist Autarkic. Der Produzent aus Tel Aviv macht Musik, die nicht stur auf den Dancefloor blickt. Breit gezogene Synthesizer-Klänge, seinen, zum Teil entfremdeten, Gesang und tief drückende, langsame Basslines montiert er in geschliffenen Songstrukturen. Und doch gibt es sie, die Momente der Unbeschwertheit, in denen die Tracks ansetzen zum Panoramaflug über die israelische Metropole am Mittelmeer.

«Warm, dreckig, eklektisch»

Nadav, was sind Merkmale des israelischen Sounds?

— Natürlich gibt es nicht den einen Sound, der Israel definiert. Im Land und vor allem Tel Aviv gibt es viele verschiedene Produzenten, die unterschiedlichste Musik in der ganzen Bandbreite des elektronischen Spektrums produzieren. Bezogen auf die Künstler, mit denen ich assoziiert werde, wie Moscoman oder Rex Axes, ist der Sound ein Spiegelbild der Stadt Tel Aviv: warm, dreckig, eklektisch. Die Einflüsse sind schon auf Grund der geographischen Verortung andere, als bei vielen europäischen Produzenten. Das fällt auf.

Inwiefern beeinflusst es dich in deinen Produktionen, dass du mit anderen israelischen Künstlern in Verbindung gebracht wirst? Wohin schaust du noch, um Inspiration zu gewinnen?

— Meine Hörgewohnheiten sind nicht besonders stark von Aktualität geprägt. Ich schaue nicht täglich, welche neuen Releases es gibt. Wenn allerdings Leute aus meinem direkten Umfeld etwas Neues herausbringen, höre ich sehr genau hin: das beeinflusst mich definitiv stärker.

Wie unterscheidet sich dein Zugang zu einem Remix im Vergleich zu deinen eigenen Produktionen?

— Ich habe bisher noch nicht so viele Remixe gemacht, von daher gibt es auch noch keine festen Muster. Was meine eigenen Produktionen betrifft: Ich versuche, Songs zu schreiben, keine funktionalen Clubtracks zu produzieren. Bei Remixen ist es tendenziell andersherum.

In welchem Verhältnis stehen Text und Sound in diesem Prozess?

— Für gewöhnlich arbeite ich erst an der Soundstruktur und widme mich dann der Textebene.

Kannst Du etwas über deinen Künstlernamen erzählen?

— Vor einigen Jahren war ich Teil einer Band, die sich nach drei Jahren und vielen persönlichen und künstlerischen Differenzen aufgelöst hat. Ich habe gespürt, dass ich auch ohne zusätzliche Bandmitglieder gute Musik produzieren kann. Daher rührt der Name Autarkic. Ein Begriff, der mir in der Schule das erste Mal begegnet ist: «autarke Landwirtschaft», eine selbsterhaltende Gemeinschaft.

Deine Karriere als tourender Musiker nimmt Fahrt auf. Hast du trotzdem noch Zeit, privat auszugehen? Was macht für dich eine gelungene Nacht aus?

— Ich gehe immer noch viel aus. Wenn ich in einer Bar oder in einem Club bin, ist es für mich elementar, dass Aggression und erst Recht Sexismus keinen Platz haben dürfen. Die Menschen sollten offen sein – das gilt auch für die Musik, die gespielt wird.

Kannst du etwas über dein Live-Setup erzählen?

— Ich benutze keinen Computer, deswegen ist das Herz meines Setups ein Elektron Sampler, der als Sequenzer fungiert. Mit dem Sampler sende ich MIDI-Signale in die Synthesizer. Ich kreiere auch einen Grossteil der Drums damit, und selbstverständlich die Samples, welche die Grundlage meines Projektes sind. Abgesehen davon singe ich.

Nadav, was passiert in der Zukunft?

— Ich plane die Veröffentlichung eines Albums für 2017. Was noch? Wer weiss.

Interview: Mathis Neuhaus

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