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MI 23 12 15 20:30h, Bar3000 offen ab 18h, 20.–
Spezialmaterial & Bukowski: One Night before Christmas: Konzert: Molly Nilsson (Night School Records, SE), Jauss (fromheretillnow), Nat (Scandal!), The DJ (Halbstark)

Drei Jahre sind vergangen, seit Molly Nilssons letztem Auftritt in der Zukunft. Diesmal besucht uns die Schwedische DIY-Popdiva und Wahlberlinerin mit ihrem bereits sechsten Album Zenith, welches im Herbst auf Night School Records erschienen ist. Wie gewohnt fasziniert Molly Nilsson auf ihrer neuen Platte mit träumerischem Synth-Pop und kühlem Gesang. Auf der Bühne ist sie eine unnahbare Performerin, die bewegungslos im Rampenlicht steht und mit ihrer tiefen Stimme das weibliche wie auch männliche Publikum gleichermassen zu begeistern vermag. Wir freuen uns auf die vielen wunderbaren Pop-Songs der Königin des Undergrounds und nach dem Konzert tanzen wir mit Jauss, Nat und The DJ in die heilige Vornacht.

Links:

Vorverkauf:
Starticket

 
29 03 17
Manuel Stahlberger

MI 29 03 17
Bukowski: Konzert: Manuel Stahlberger (St. Gallen), DJ Inderrock in der Bar3000


30 03 17
Heimlich Knüller

DO 30 03 17
DOSCI: Heimlich Knüller Allnight Long (Garbicz, Berlin)


31 03 17
Don Williams

FR 31 03 17
Motoguzzi Labelnight: Don Williams (Mojuba, a.r.t.less, Berlin), Andaloop (Audioasyl, Zürich), Jaques Le Mac & Action Thompson 300


01 04 17
Baikal

SA 01 04 17
Loud Minority: Baikal (Maeve, Innervisions, Berlin/NL), Alex Dallas (Drumpoet, Zukunft Rec.)


05 04 17
Tom und die Touristen

MI 05 04 17
Bukowski: Konzert: Tom und die Touristen, DJ Carlo Cannone in der Bar3000


06 04 17
Frag Maddin, Manuel Fischer

DO 06 04 17
DOSCI: Frag Maddin (Rough Recordings, Berlin), Manuel Fischer


07 04 17
Young Marco

FR 07 04 17
Dekmantel Selectors: Young Marco (ESP Institute, Amsterdam), Lexx (Phantom Island, Zürich)


08 04 17
Gerd Janson

SA 08 04 17
Roof.fm under Deconstruction: Gerd Janson „allnightlove“ (Tuff City Kids, Running Back, Lorsch, D)


13 04 17
Justin Strauss

DO 13 04 17
DOSCI: Justin Strauss „allnightlove“ (A/Jus/Ted, Whatever/Whatever, New York)


14 04 17
Kollektiv Turmstrasse

FR 14 04 17
Freunde International: Kollektiv Turmstrasse live (Diynamic, Hamburg), Patrisha (Zürich), Barbir (Les Points, Zürich)


15 04 17
Mano le Tough

SA 15 04 17
Loud Minority: Mano Le Tough „allnightlove" (Maeve, Dublin)


19 04 17
His Clancyness

MI 19 04 17
Bukowski: Konzert: His Clancyness (Bologna), DJ Ms. Hyde in der Bar3000


20 04 17
Alex Dallas

DO 20 04 17
DOSCI: Alex Dallas „allnightlove“ (Drumpoet, Zukunft)


21 04 17
Mimi Love

FR 21 04 17
Love Total: Mimi Love (Berlin), Playlove, Barbir


22 04 17
Moscoman

SA 22 04 17
Relish Night: Moscoman (Disco Halal, Tel Aviv), Robi Insinna/Headman (Relish, Zürich)


23 04 17
Jens Lekman

SO 23 04 17
Jens Lekman: Konzert: Jens Lekman (SWE)


24 04 17
Comedy in der Zukunft

MO 24 04 17
Comedy in der Zukunft: Charles Nguela, Andreas Weber, Daniel Blum, Moderation: Zukkihund


25 04 17
The Legendary Lightness

DI 25 04 17
Plattentaufe: The Legendary Lightness, im Kaufleuten


26 04 17
Oum Shatt

MI 26 04 17
Bukowski: Konzert: Oum Shatt (Berlin), DJ Sasquatsch


27 04 17
Audiotheque

DO 27 04 17
DOSCI: 8 Jahre Audiotheque mit Boris Why, Huazee, Robel, Rodri


28 04 17
Butch

FR 28 04 17
Unite Family: Butch (Otherside, Rekids, Visionquest, D), Jimi Jules (Zukunft Rec.), Ezikiel, Joram


29 04 17
Talaboman aka John Talabot & Axel Boman

SA 29 04 17
The Night Land: Talaboman aka John Talabot (Hivern Discs, Barcelona) und Axel Boman (Studio Barnhus, Stockholm)


03 05 17
All XS

MI 03 05 17
Bukowski: Konzert: All XS (Oh Sister Rec., Zürich/Bern), DJs Mad Factory Players


05 05 17
Dollkraut

FR 05 05 17
Dollkraut


06 05 17
Obenuse Fest

SA 06 05 17
Obenuse Fest III: 25 Bands in 5 Locations


19 05 17
The Holydrug Couple

FR 19 05 17
Bukowski: Konzert: The Holydrug Couple (Sacred Bones, Chile)


27 05 17
Acid Pauli

SA 27 05 17
Acid Pauli


02 06 17
Neel

FR 02 06 17
Neel


03 06 17
The Block

SA 03 06 17
The Block


10 06 17
Acid Arab

SA 10 06 17
Acid Arab


15 06 17
Kikagaku Moyo

DO 15 06 17
Spezialmaterial & Bukowski: Konzert: Kikagaku Moyo (Japan)


23 06 17
Thomas Melchior

FR 23 06 17
Thomas Melchior


24 06 17
Mira & Chris Schwarz­wälder

SA 24 06 17
Mira & Chris Schwarzwälder


 
 

Âme – «Basic Track» (Sonar Kollektiv, 2005)

Minimal – Maximal

Schwierig, über den einen schreiben ohne den anderen zu erwähnen. «Basic Track» von Âme, erschienen im Jahre 2005, wird die ewige B-Seite bleiben zum Über-Trance-Hit «Rej». Doch trotzdem, jetzt zwölf Jahre nach der Erstveröffentlichung, lohnt es sich, genau diese B-Seite genauer in den Blick zu nehmen (im Übrigen lohnt es sich immer, den B-Seiten die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken wie den Titeltracks einer Platte). Und siehe da: das Stück ist sehr gut gealtert, wie viele weitere Tracks der Innervisions-Taktgeber. «Basic Track» braucht sich nicht verstecken vor den nervösen Synthesizer-Stakkatos seines grossen Bruders, konterkariert diese fast schon in dubbiger, minimalistischer Form.

Während bei «Rej» die maximale Form regiert, man an grosse Bühnen und viele Menschen auf riesigen Tanzflächen denkt, ist das Anziehende bei «Basic Track» die musikalische Reduktion, das Zurückgezogene. Music for late nights and low lights. Ein simpler Groove, im DJ-Jargon würde man den Track als Tool bezeichnen, der trotz seiner Laufzeit von 7:50 Minuten nicht langweilig wird, flexibel bleibt und viele Richtungen eröffnet, in die es danach weitergehen kann. Die grosse Stärke von «Basic Track», die schon der Name verrät, ist das Durchdeklinieren weniger Elemente: ein fragmentiertes Vocal-Sample, eine effektive Bassline und der Verzicht auf spektakuläre Momente wie Drops oder Beatwechsel machen den Track trendresistent. Wüsste man es nicht besser, könnte das Stück vor 25 oder fünf Jahren erschienen sein. Der Track besitzt eine zeitlose Qualität, die ihn von «Rej» unterscheidet. Der Fluch und Segen des Hits: für immer bleibt er ein Denkmal für eine bestimmte Zeit in der Schaffensperiode eines Künstlers oder einer Künstlerin. «Rej» lässt sich nicht Trennen von Âme im Jahre 2005, «Basic Track» hingegen bietet die Möglichkeit der freundlichen Übernahme. Ohne die Urheberschaft zu negieren lässt er sich einflechten in neue Geschichten für die Tanzfläche.


Nie verschwunden

Es wird in letzter Zeit häufiger in Gesprächen im und über den Club behauptet, minimalistische Musik erlebe eine Renaissance. Ergänzt durch Einflüsse von Breakbeat und Electro entstehe etwas Neues, eine Melange für das 21. Jahrhundert. Das stimmt durchaus, doch hier eine weitere Meinung zu dieser Diskussion: minimalistische Musik ist nie von der Bildfläche verschwunden, sondern war nur weniger prominent platziert. Durch das Richten des Scheinwerferlichts auf andere Genres konnte in Ruhe aussortiert und überprüft werden, welche Stücke aus einem Hype entstanden sind und welche tatsächlich das Verkörpern, was die Reduktion verspricht: hypnotische, bis ins kleinste Detail ausproduzierte Grooves, die das Verlassen der Tanzfläche schwer machen und zum genauen Hinhören anregen. «Basic Track» gehört eindeutig zur letzteren Kategorie und beweist eindrücklich, warum Âme auch heute noch, zwölf Jahre später, zur Speerspitze der elektronischen Musik gehören. Ihr Sound hat sich verändert, doch gibt das Stück Zeugnis über den zeitlosen und genreunabhängigen Qualitätsanspruch des Duos aus Berlin und Zürich. 

Text: Mathis Neuhaus

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